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Marsha Richarz, Kaddi Cutz & LAG Selbsthilfe Sachsen e.V. (Hrsg.)

Weil Vielfalt fetzt

Jetzt vorbestellen: Erscheint am 20.09.2022!

Die Anthologie „Weil Vielfalt fetzt“ ist die Begleitpublikation zur gleichnamigen Wanderausstellung, doch sie ist viel mehr als das. Das Buch ist eine eigene Ausstellung, die uns die verschiedensten Gesichter der Inklusion in Deutschland zeigt. Sie besteht aus vielen Kunstwerken, die Fragen aufwerfen und beantworten. Kurzgeschichten, Essays, Interviews, Illustrationen und Cartoons geben Einblicke in das Leben mit Behinderung in diesem Land. Mit ­dabei sind u.a. Raúl Krauthausen, Ninia LaGrande, Graf Fidi, Judith Höhnel und Kai Bosch. Die Ausstellung für zu Hause kann direkt bei der Wanderausstellung, im Buchhandel oder im größten Museum der Welt, dem Internet, erworben werden.

jonas galm

Grüß mir den Mond, Ikarus

Dieser Band gleicht dem großen Taubenflattern inmitten, am Rand, fernab der Metropolen. 
Mit einem unerbittlichen Blick für das Ungeschönte, Unscheinbare, Unwahrscheinliche resümiert er den Abschied von einer Stadt und das große Woanders. Erzählt von der Revolution, dem Wetter, der Zukunft, den Wunden. Vom Scheitern der Liebesbriefschreibenden, von Moos und vom Himmel.
Schlaflose Mauersegler, hungrige Seeanemonen und Möwen, die sich auf Wale stürzen, setzen der komplementären, widersprüchlichen Vielfalt, in die wir alle ausgewildert sind, ein poetisches Denkmal — flankiert und beflügelt von Text-Bild-Collagen, aus dem Kontext und über Zäune gestürzt: ein Ausbruchversuch aus der Fremde und alter Vertrautheit.
»Haben wir noch Gedichte?« — »Die Antwort ist »Ja«.

Lina Klöpper

Liebe und das Gegenteil

„Ich habe nur Geschichten gelesen vom Zusammenkommen. Nie vom Zusammenbleiben.“

Dieses Werk tritt dem Patriarchat ins Gesicht und schläft danach mit seinem besten Freund. Gedichte und Kurzgeschichten erzählen von weiblichen*, queeren und urbanen Lebensrealitäten. Von Identität, Sexualität, Sex, Problemen, Ängsten und Zweifeln. Aber auch wie es ist, wenn der eigene Kopf alltäglich gegen einen arbeitet. Frauen, die auf ihre beste Freundin stehen. Menschen, die sich in einer Beziehung als asexuell outen. Menschen, die mit Regelkrämpfen einen Berg erklimmen. Erzählungen einer Dusche im Hause einer Drag Queen. Kurz: Das ist kein Buch, das du deinem Onkel mit den unangenehmen Witzen zum 50. Geburtstag schenken solltest. Oder es ist genau das Richtige für diesen Anlass.

Sovia Szymula

fluide

FLUIDE ist ein:e queerfeministische:r Gedichtbandit:in, geschrieben aus einer explosiven nicht-binären Perspektive. Dieses Buch ist eine offene Lagerhalle voller Feuerwerkskörper und  zündet fröhlich eine wackelige Kerze nach der anderen an. Bis der Laden explodiert. FLUIDE kann dich auf eine radikal-vielfältige und politisch-lyrische Reise mitnehmen, wenn du es willst. Diese Gedichte nehmen lautstark den Raum ein, der ihnen längst zusteht, sie sind Typographie, sind Architektur. Man muss sie eigentlich hören, man muss sie aber auch unbedingt sehen – von innen, von außen – von überall

STEFANIE MENSCHNER

stets bemüht

Dieses Buch ist voller Resignation, Leid, Wut, Arroganz und gescheiterter Versuche, etwas ändern zu wollen, das nicht änderbar ist. Aber gleichzeitig ist es hoffnungsvoll, witzig, liebevoll, zuversichtlich und gutmütig. Aber es ist vor allem eins: voller Dialoge. Manchmal sind es auch Monologe in Dialogform, aber immer Gespräche. Gespräche miteinander, aneinander vorbei, gegeneinander oder einfach ins Leere. Doch die, die es auf diese Seiten geschafft haben, sind immerhin nicht völlig umsonst gewesen.

Wir machen Brimborium

Wir

machen

Brimborium

Marsha Richarz

Man könnte ganz simpel sagen, dieses Buch sei ein Buch übers Mensch sein. Aber dann wäre das mit der Vermischung des lyrischen Ichs und der Autorin selbst schon wieder ein Problem. Man könnte aber auch sagen, es sei ein Buch voll mit Geschichten über das Leben. Wenn es davon nur nicht schon so viele gäbe und es nicht so abgedroschen klingen würde. Man könnte auch behaupten, es sei ein Buch voll mit Geschichten aus dem Alltag, mit Beobachtungen über unsere Gesellschaft, aber auch davon handeln schon so viele Erzählungen. Vielleicht ist dieses Buch nur ein subjektiver Blick aufs Geschehen, auf einzelne Elemente.

jan Lindner

Romeo & Julia: Reanimiert

Welche Geschütze fährt der anstößige Pra-Graf auf, um bei der gerade mal 13-jährigen Julia zu landen? Mit welch psychoaktivem Cocktail will Pfarrer Florenzo das handysüchtige Mädchen vor jenem Para-Graf bewahren? Und hätte Romeo das Zeitliche gesegnet, wenn er regelmäßig seine Nachrichten gecheckt hätte? Romeo und Julia: Reanimiert haucht dem Klassiker neues Leben ein, indem sich die Herren via „Prügel-App” die Köpfe einschlagen und die neugierige, sächselnde Amme nicht einmal vor Menstruationsspuren in Julias Höschen Halt macht. 

Ein modernes Theaterstück – im lockeren Gewand einer vergnüglichen Liebesgeschichte. 

Sven Hensel

Lyrik ist nice und macht Spaß​

Was passiert, wenn ein Reisender zum Anhalten gezwungen wird? Keine Ahnung, ich bin nur ein Klappentext. Im Fall von Sven Hensel allerdings passierte das hier: Was als 28 Gedichte gegen eine auftrittslose Phase startete, wuchs als Herausforderung zu 82 Gedichten heran. Im Schreiblabor destillierte der Autor all die Kunst, die ihm in der zweiten Welle Pandemie möglich war, zu seiner Svessenz.  

Lyrik ist nice und macht Spaß sucht nach Freude im Kleinen, der Komik in der Tragik, der Tragik in der Komik – und lädt ein, mitzusuchen.

Eine Zeichenfigur zieht einen Bollerwagen. Auf dem Bollerwagen sind viele Kisten und Menschen gestapelt. Ganz oben liegt eine Ziege.
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